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Grabungen Kurplatz 2020

Neueste Beiträge

(I) 26. Januar 2021: Das neue Jahr bringt wieder Römisches ans Licht

Nach der Winterpause haben die Grabungen wieder angefangen. Der Werkleitungsbau wird weiter geführt. In einem Verbindungsgraben vor dem Atriumhotel Blume konnten heute unter massiven Natursteinplatten römische Holzlagen freigelegt werden. Diese schliessen an den Bereich der im September 2020 freigelegten Altaranlagen an und zeichnen einen rechteckigen Boden mit einer Apsis nach Süden. Die Holzbalken dienten der„(I) 26. Januar 2021: Das neue Jahr bringt wieder Römisches ans Licht“ weiterlesen

12. Dezember 2020: Wieder eingepackt – das „Forum romanum“ der Badener Bäder ist wieder weg.

Wir haben uns schon an den inspirierenden und Fantasie anregenden Anblick der ineinander verschachtelten Bäderanlage mit Überbleibseln von Becken, Wasserspielen, Tempelfragmenten und Altären gewohnt. Nun ist sie wieder weg. Weihnachten ist Einpackenzeit. Fein säuberlich mit Vlies abgedeckt und in Splitt gebettet, harrt das vergangene Bäderzentrum nun der Dinge die da kommen. Der Messschacht des neuen„12. Dezember 2020: Wieder eingepackt – das „Forum romanum“ der Badener Bäder ist wieder weg.“ weiterlesen

6. Dezember 2020: Zwei empfehlenswerte Lektüren zu den Grabungen auf dem Kurplatz

Das Monatsmagazin Baden aktuell (Alles über die Bäder) und die Badener Neujahrsblätter 2021 (Baden in Baden!) befassen sich mit den Grabungen auf dem Kurplatz und mit den Bädern im allgemeinen: Baden Aktuell Doppelnummer Dezember/Januar 2020/21 als PDF oder online: https://www.badenaktuell.ch/ausgaben/ Die Badener Neujahrsblätter 2021 erscheinen im Verlag HIER UND JETZT, Verlag für Kultur und Geschichte:Badener„6. Dezember 2020: Zwei empfehlenswerte Lektüren zu den Grabungen auf dem Kurplatz“ weiterlesen

(H) 4. Dezember 2020: Weitere römische Nebenbäder neben dem Freibad freigelegt

Entlang der zu erneuernden Thermalleitung zum Schweizerhof wurde eine Sondage geöffnet, in der Hoffnung, die Nord-Ost-Ecke des Freibades zu lokalisieren. Gefunden wurden vier neue römische Einzelbassins, je ca 1.20 x 1.20m gross und in einer Linie aufgereiht, sowie die Sitzstufe eines Beckens, das sich in Richtung Schweizerhof fortsetzen/fortgesetzt haben dürfte. Es hört einfach nicht auf….

(G) 27. November 2020: Terrazzo Boden eines älteren römischen Freibades einsehbar

Für einen neuen Schacht wurde innerhalb des Freibades ein Bereich unter den freigelegten mittelalterlichen und römischen Beckenboden abgeteuft. Darunter findet sich … ein älteres römisches Becken! Das Loch ist der Ablauf: es ist ein in den römischen Beton eingegossener Holzteuchel! Die Römer müssen das Gebiet des heutigen Platzes mindestens einmal ziemlich Grundlegend umgebaut haben. Dabei„(G) 27. November 2020: Terrazzo Boden eines älteren römischen Freibades einsehbar“ weiterlesen

(G) 11. November 2020: Übersicht über freigelegte Ruinen des Freibades

Blick von Südosten über das Freibad. Mindstens 5 Generationen von Becken umfasste das Freibad in den letzen 2000 Jahren. Das grösste Becken (mit mind. 1 Nebenbecken) bildete das römische Becken. Bis zum Umbau zum überdachten Dampfbad um 1830 bestand innerhalb des römischen Beckens unmittelbar entlang der Mauern ein mittelalterliches Becken. Dieses wurde um 1800 parallel„(G) 11. November 2020: Übersicht über freigelegte Ruinen des Freibades“ weiterlesen

Presseschau

Alles über die Bäder Monatsthema Grabungen Kurplatz/Bäderverein/Projekt Bäderkultur – Baden Aktuell Dezember/Januar 200/21 (PDF) Baustopp-Forderungen sind vom Tisch Aargauer Zeitung 20.11.2020 Sensationsfunde im Bäderquartier: Schweizer Heimatschutz fordert sofortigen Baustopp Aargauer Zeitung, 9. November 2020 Interview: «Nur der Bund kann hier noch rettend eingreifen» Aargauer Zeitung, 9. November 2020 Heimatschutz fordert Baustopp Blick, 9. November 2020

(G) 8. November 2020: 200 Jahre Freibad – ein Bildvergleich

1820 zeichnet der Zürcher Maler Ludwig Vogel präzise Aquarelle vom St. Verenabad und vom Freibad, kurz bevor sie Mitte 19. Jahrhundert zugeschüttet werden. Genau 200 Jahre nach den Zeichnungen, 2020, werden die beiden Bäder partiell wieder freigelegt. Die Überlagerung in der identischen Perspektive des Freibades illustriert die Genauigkeit von Vogels Aquarell wie auch den Erhaltungsstand„(G) 8. November 2020: 200 Jahre Freibad – ein Bildvergleich“ weiterlesen

(G) 30. Oktober 20: Leitungsbau im geschichtsträchtigen Boden

Beim Beobachten der Grabungen fällt auf, dass die Thermalwasserleitungen bisher über den archäologisch wertvollen Strukturen lagen. Nicht wenige Leitungen liegen auf historischen Schichten und benutzen diese zu ihrem Zweck: z.B dienen alte Bodenbeläge als Sohle von Leitungen. Ebenso folgen die Leitungen meist den Trassen noch älterer Leitungen und formen seltsame Knicke. Mit den Grabungen wird„(G) 30. Oktober 20: Leitungsbau im geschichtsträchtigen Boden“ weiterlesen

(G) 29. Oktober 20: Seltsamer Schacht

Ausserhalb der nördlichen Beckenwand des Freibades erscheint bei den Grabungen ein seltsamer Schacht. Er wird von mehreren ringförmigen Mauerwerken (Naturstein abwechselnd mit römischem Beton) gefasst und ist von einem rechteckigen Mauerwerk umgeben. In rund 1m Tiefe gehen vom Schacht horizontale Leitungen ab. Ob es sich um eine aufgelassene Quelle handelt? Ein Verteilschacht?

(G) 21. Oktober 2020: Das Eierbrünneli ist weg – kommt bald das Freibad zum Vorschein?

Sämtliche Überreste des 150 jährigen Thermaltrinkbrunnens sind weg. Die noch erhaltenen beiden unteren Stufen wurden geborgen und sind nun im Werkhof zwischengelagert. Erhalten ist ebenfalls der Thermalwasserverteiler. Das ist der sogenannte „Verteiler Stadt“, von wo das Wasser zu Freihof, Schiff etc. aufgeteilt wurde. Er ist 1844 schon auf Plänen (Plan Leemann) abgebildet und dürfte damals im„(G) 21. Oktober 2020: Das Eierbrünneli ist weg – kommt bald das Freibad zum Vorschein?“ weiterlesen

(G) 20.Oktober 2020: Das Eierbrünneli auf dem Kurplatz ist zurück

Die Thermalleitungen nähern sich dem ehemaligen Freibad vor dem Schweizerhof/Raben. Eben wurde das einst beliebte Eierbrünneli wieder freigelegt. Abgebrochen wurde es 1938. Als 1827 das Freibad als Dampf- und Schröpfbad unterteilt wurde, schied man einen Teil zur Errichtung eines Trinkbrunnens aus; er erhielt deswegen die Bezeichnung „Freibrünnelein“. Es lag unter dem Platzniveau, so daß man„(G) 20.Oktober 2020: Das Eierbrünneli auf dem Kurplatz ist zurück“ weiterlesen

12. Oktober 2020: Medienecho: Chance verpasst?

Neue Römerfunde sorgen in Baden für mehr Frust als Freude (PDF)Tages-Anzeiger vom 13. Oktober 2020 Sensationsfund im Bäderquartier liegt wieder unter der Erde – das sind die GründeAargauer Zeitung vom 10. Oktober 2020

(D&E) 9. Oktober 2020: neu und gross

Die Archäologen sind abgezogen. Dort wo vor einigen Wochen u.a. römische Altarfragmente und römische Wasserleitungen freigelegt wurden – und ein römisches Quellheiligtum vermutet wird, sind nun grosse Wasserverteiler aus Kunststoff in den Boden eingebracht worden. Hier wird das Thermalwasser vom grossen und vom kleinen heissen Stein und von der Verenaquelle auf die umliegenden Häuser verteilt.„(D&E) 9. Oktober 2020: neu und gross“ weiterlesen

(A) 30. September: Auf Nimmerwiedersehen Verenabad?

Inzwischen wurden die wenigen bisher freigelegten Stellen des Verenabads (und seines römischen Vorgängers) u.a. mit einem Flies und Splitt zugedeckt. Gemäss Auskunft der Archäologen vor Ort, sollen so die Funde geschützt werden. Ob die Funde künftig überhaupt zu sehen sein werden, ist aber offenbar noch komplett unsicher. Auch ist unsicher, ob weitere Teile das Beckens„(A) 30. September: Auf Nimmerwiedersehen Verenabad?“ weiterlesen

(F) 22. September: Freibad angeknabbert?

Unter den drei abgebrochenen Thermalleitungen aus Steinzeug aus den 1940er-Jahren erscheint wieder römisches Gussmauerwerk (opus caementicium) – vergleichbar mit den im Mai 2020 freigelegten Wänden des römischen Vorläufers des Verenabades (opus reticulatum). Es handelt sich vermutlich um eine römische Fundamentplatte. Mit solchen Platten wurde im instabilen Gebiet um die Quellen herum ein festes Fundament für„(F) 22. September: Freibad angeknabbert?“ weiterlesen

17. September: Sprachlos und wütend

Patrik Erne vom Atrium Hotel Blume, direkt am Kurplatz gelegen, nimmt in seinem Leserbrief (AZ von heute) Stellung zum AZ-Artikel „Neue Funde am Kurplatz lösen Begeisterung aus – doch es wird auch Kritik laut“ vom 15. September 2020. Und hier einige Bilder von heute:

(E) 11. September 2020

Einzelne römische Schichten wurden bereits entfernt. Teile der römischen Becken wurden wieder zugeschüttet. Neue Leitungen führen mitten durch die Grabungsstätte.

(C) 28. August 2020

Die Baugrube öffnet sich ostwärts in Richtung ehemaliges Freibad und Heisser Stein Quelle. Am Standort der gefällten Linde auf dem Kurplatz erscheinen weitere Mauern bisher unbekannter Bauten. Im Vordergrund die Nord-Ost-Ecke des Verenabades. In Bildmitte eine neu verlegte Thermalleitung. Gemäss Mitteilung der Stadt Baden wird die Leitungsführung angepasst, um die Funde im Untergrund nur in„(C) 28. August 2020“ weiterlesen

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