(G) 21. Oktober 2020: Das Eierbrünneli ist weg – kommt bald das Freibad zum Vorschein?

Sämtliche Überreste des 150 jährigen Thermaltrinkbrunnens sind weg. Die noch erhaltenen beiden unteren Stufen wurden geborgen und sind nun im Werkhof zwischengelagert. Erhalten ist ebenfalls der Thermalwasserverteiler. Das ist der sogenannte „Verteiler Stadt“, von wo das Wasser zu Freihof, Schiff etc. aufgeteilt wurde. Er ist 1844 schon auf Plänen (Plan Leemann) abgebildet und dürfte damals im„(G) 21. Oktober 2020: Das Eierbrünneli ist weg – kommt bald das Freibad zum Vorschein?“ weiterlesen

(G) 20.Oktober 2020: Das Eierbrünneli auf dem Kurplatz ist zurück

Die Thermalleitungen nähern sich dem ehemaligen Freibad vor dem Schweizerhof/Raben. Eben wurde das einst beliebte Eierbrünneli wieder freigelegt. Abgebrochen wurde es 1938. Als 1827 das Freibad als Dampf- und Schröpfbad unterteilt wurde, schied man einen Teil zur Errichtung eines Trinkbrunnens aus; er erhielt deswegen die Bezeichnung „Freibrünnelein“. Es lag unter dem Platzniveau, so daß man„(G) 20.Oktober 2020: Das Eierbrünneli auf dem Kurplatz ist zurück“ weiterlesen

(D&E) 9. Oktober 2020: neu und gross

Die Archäologen sind abgezogen. Dort wo vor einigen Wochen u.a. römische Altarfragmente und römische Wasserleitungen freigelegt wurden – und ein römisches Quellheiligtum vermutet wird, sind nun grosse Wasserverteiler aus Kunststoff in den Boden eingebracht worden. Hier wird das Thermalwasser vom grossen und vom kleinen heissen Stein und von der Verenaquelle auf die umliegenden Häuser verteilt.„(D&E) 9. Oktober 2020: neu und gross“ weiterlesen

(A) 30. September: Auf Nimmerwiedersehen Verenabad?

Inzwischen wurden die wenigen bisher freigelegten Stellen des Verenabads (und seines römischen Vorgängers) u.a. mit einem Flies und Splitt zugedeckt. Gemäss Auskunft der Archäologen vor Ort, sollen so die Funde geschützt werden. Ob die Funde künftig überhaupt zu sehen sein werden, ist aber offenbar noch komplett unsicher. Auch ist unsicher, ob weitere Teile das Beckens„(A) 30. September: Auf Nimmerwiedersehen Verenabad?“ weiterlesen

(F) 22. September: Freibad angeknabbert?

Unter den drei abgebrochenen Thermalleitungen aus Steinzeug aus den 1940er-Jahren erscheint wieder römisches Gussmauerwerk (opus caementicium) – vergleichbar mit den im Mai 2020 freigelegten Wänden des römischen Vorläufers des Verenabades (opus reticulatum). Es handelt sich vermutlich um eine römische Fundamentplatte. Mit solchen Platten wurde im instabilen Gebiet um die Quellen herum ein festes Fundament für„(F) 22. September: Freibad angeknabbert?“ weiterlesen

(E) 18. September: Holz aus römischer Zeit

Unter der römischen Wasserleitung haben die Archäologen am Freitag einen Holzbalken entdeckt. Er gehört eventuell zu einem Fundament – ähnlich wie es auch unter dem grossen römischen Becken vorhanden war, bevor es dem neuen Wohn- und Ärztehaus gewichen ist. Das Holz dürfte über 2000 Jahre alt sein. Zum Vorschein und zu seinem Ende kommt es„(E) 18. September: Holz aus römischer Zeit“ weiterlesen

(E) 16. September: Römische Altarfragmente gefunden!

Auf dem Kurplatz kommen immer sensationellere römische Funde ans Tageslicht. Wo bis vor einigen Monaten noch eine Linde auf dem Platz stand, befand sich vor rund 2000 Jahren ein römisches Heiligtum. An dieser Stelle wurden in den vergangenen Tagen offenbar Stücke eines römischen Altars oder mehrerer Altare gefunden! Es ist in Baden der erste Fund„(E) 16. September: Römische Altarfragmente gefunden!“ weiterlesen